Unsere Kindheit Anfang der 2000er

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Unsere Kindheit Anfang der 2000er

Wir Azubis der Schlüterschen sind fast alle circa in dem Zeitraum der späten 90er und frühen 2000er geboren. Dementsprechend haben auch wir schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und hatten eine besondere Kindheit. Was heute für völlig peinlich oder unverständlich gehalten wird, fanden wir damals echt cool. Kurzer Reminder: Da wir alle natürlich noch sehr jung waren, geht es eher um Dinge, die wir in der Kindheit und der Jugend gemacht oder erlebt haben.

Die Evolution des Schulranzens

Schon Monate vor der Einschulung war es soweit und man ist mit den Eltern ins nächstbeste Geschäft stolziert, um sich seinen ersten Schulranzen für die kommende Zeit in der Grundschule zu sichern. Die Auswahl war groß und die Entscheidung schwer. Jedoch wurde es bei vielen schlussendlich ein Ranzen der Marke „Scout“ in knalligen Farben und dem passenden Thema, das man toll fand. So entschied ich mich zwischen Piraten- und Star-Wars-Designs für einen blau-weißen Fußball-Ranzen, während die Mädchen oft eher Richtung rosa tendierten. Pünktlich zum ersten Schultag präsentierten alle Kinder stolz ihre neuen Schulranzen, passend zur Schultüte.

Nicht viele Jahre später war dieses Design aber natürlich für viele schon zu kindisch und etwas Zeitgemäßes musste her. „4 YOU“ war der neue Rucksack der Begierde und durfte zum Wechsel auf die weiterführende Schule nicht fehlen.

Zum Leidwesen aller Eltern und deren Portmonees konnte man sich aber auch damit irgendwann nicht mehr Blicken lassen und ein „Eastpak“-Rucksack war unverzichtbar. Wie man sieht – auch die vermeintlich zu dem Zeitpunkt coolen Rucksäcke werden mit der Zeit uncool und die Trends ändern sich schnell.

Die ersten Handys

Wahrscheinlich anders als heutzutage bekam ich mein erstes Handy erst zum Wechsel auf die weiterführende Schule. Damals war es natürlich auch nur ein Tastenhandy, denn Smartphones waren noch gar nicht erfunden. Im Notfall sollte ich damit meine Eltern anrufen oder eine SMS schicken. Natürlich nutze ich es aber eher dafür die circa drei vorinstallierten Spiele zu spielen, Musik zu hören und Videos per Bluetooth mit Freunden auszutauschen. Apropos: Bluetooth haben wir damals wirklich dafür genutzt, uns gegenseitig Daten zu senden. Umso näher die Entfernung zwischen zwei Handys war, desto schneller ging es – also legte man sie aufeinander.

Als der erste Mitschüler ein Handy ohne Tasten, aber dafür großem Bildschirm, der über Touch-Funktionen bedient wird, mitgebracht hatte, konnte ich kaum glauben, dass es so etwas wirklich gibt. Die ersten Smartphones waren geboren und die Entwicklung der Technik nahm ihren Lauf.

An der Tür der Freunde klingeln

Türklingel

Kaum zu glauben, aber um in unserer Kindheit mit einem Freund oder Freundin zu spielen, musste man entweder anrufen (die Telefonnummern der besten Freunde wusste man natürlich auswendig) oder ging einfach zu der Eingangstür und klingelte in der Hoffnung, dass der Freund da ist und die Mutter erlaubte, ihn draußen spielen zu lassen. Vereint ging es auf den nächsten Fußballplatz, zu einem anderen Freund oder z.B. in den Wald mit dem Fahrrad. Einzige Bedingung: Wenn die Kirchturmglocken um 18 Uhr klingelten, musste der Weg nach Hause angetreten werden.

Kinderserien gucken

Sind wir mal ehrlich, die Fernsehserien von früher sind um Längen besser als die von heute. Auch wenn die Grafik damals Wünsche offen ließ, machte es den Charme doch irgendwie auch aus. Heute sieht alles perfekt aus und z.B. „Bob der Baumeister“ hat mit seinem früheren Ich nicht mehr viel gemeinsam. Für mich war „Spongebob Schwammkopf“ die beste und lustigste Serie zu dieser Zeit und ich konnte jede Folge fast mitsprechen. Aber auch Serien wie „Disneys große Pause“, „Typisch Andy“, „Filmore“ und viele weitere haben meine Kindheit zu einer besseren gemacht. Sogar heute schwelge ich manchmal in Erinnerung und sehe mir ein paar Folgen von früheren Serien an.

Bildquellen

  • doorbell-143467_1280-1: Nathan Copley - Pixabay.com
  • memory-771967_1920: Alexas_Fotos - Pixabay.com

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