Eine Zeitreise in die Welt der Bienen

Eine Zeitreise in die Welt der Bienen

Die Bienen sterben in Massen und keiner weiß woran es liegt. Dass mit den Bienen irgendwann auch die Menschen sterben werden, weil etwa 80 Prozent der Pflanzen auf eine Bestäubung durch Bienen angewiesen sind, gelangt leider zu langsam ins Bewusstsein der Menschen.

Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde hat aus der Beschreibung dieser bedrohlichen Entwicklung einen facettenreichen Roman gemacht. „Die Geschichte der Bienen“ erzählt aus drei verschiedenen Perspektiven vom Leben der Bienen und der Menschen:

Es beginnt mit dem Schicksal des Samenhändlers William, der sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts den Kopf über den perfekten Bienenstock zerbricht. Doch jedes Mal, wenn William glaubt, endlich eine Erfindung gemacht zu haben, die die Imkerei revolutionieren und ihn von seinen Geldsorgen befreien wird, erfährt er, dass ihm bereits ein anderer Bienenforscher zuvorgekommen ist.

Biene auf einer blume

Die zweite Person, an deren Existenzkampf wir in „Die Geschichte der Bienen“ teilnehmen, ist der Imker George. Er lebt in unserer Gegenwart und erfährt die Folgen des Colony Collapse Disorder – des milliardenfachen Sterbens der Bienen auf der ganzen Welt – am eigenen Leib: „2017 wurde festgestellt, dass in Europa sieben Milliarden Bienen fehlten.“ Die Folge ist eine schwere Nahrungsmittelkrise.

Und schließlich reisen wir mit der dritten Protagonistin der Chinesin Tao in die Zukunft. Sie übt den Beruf der Pflanzenbestäuberin aus, denn Bienen, gibt es im Jahr 2098 nicht mehr.

Maja Lundes Buch ist ein zukunftsorientierter Roman der an die Menschheit appeliert und zeigt wie unser Leben mit und ohne Bienen in naher und ferner Zukunft aussieht.

Titel: Die Geschichte der Bienen
Autor/en: Maja Lunde
ISBN: 978-3442756841

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