Welches der vier Elemente bist du?

Welches der vier Elemente bist du?

Wer weiß nicht, welches Sternzeichen er hat? Und wer kennt überhaupt jemanden, der seines nicht kennt? Sternzeichen sind, wenn es um Astrologie geht, in aller Munde. Aber kaum jemand weiß, welchem der vier Elemente er angehört. Da wird es nun aber höchste Zeit!

Geschrieben von: Ines Unterumsberger (frühere Auszubildende), exPRESS-Ausgabe 4/2002

Elemente-Typen

In der psychologischen Astrologie wird nicht nur in Tierkreiszeichen unterteilt, sondern auch in die vier Elemente-Typen Feuer, Wasser, Erde und Luft, welche die Grundtendenzen eures Charakters beschreiben. Sie sollen dazu dienen, uns eine ungefähre Vorstellung der Grundstrukturen von Wahrnehmung, Bewertung und Reaktionsweisen eines Menschen zu geben. Wenn ihr gleich nachschaut, welcher Typ ihr seid, seid nicht verwirrt, wenn ihr euch nicht eindeutig in dieser Beschreibung wiederfindet. Es gibt nämlich noch einiges zu beachten: Es ist nicht entscheidend, in welchen Zeichen die Sonne bei eurer Geburt stand, also welches Sternzeichen ihr seid, sondern zu welchem der vier Elemente die meisten Tierkreiszeichen gehören, in denen die Planeten zu diesem Zeitpunkt standen. Dazu kommt, dass die meisten Menschen Mischtypen aus zwei Elementen sind.

Die vier Elemente und ihre Tendenzen

Es gibt zwölf Tierkreiszeichen, wovon sechs männlich und sechs weiblich sind. Männliche gelten hier als im energetischen Sinne positiv und stehen für Extraversion, Licht, Geist, Aktivität. Zu ihnen gehören Zwillinge, Waage und Wassermann im Element Luft und Widder, Löwe und Schütze im Element Feuer. Weibliche, energetisch also negative Zeichen, stehen für Dunkelheit, Fühlen, Sinnlichkeit, Festigkeit, Introversion. Hierzu zählt das Element Wasser mit den Zeichen Krebs, Skorpion und Fische und das Element Erde mit Stier, Jungfrau und Steinbock.

Luft: Der Denker

Gewöhnlich gelten diese Menschen als objektiv denkend, kontaktfreudig und an der Welt der Ideen interessiert. Sie schätzen Rationalität und besitzen “Kultur”. Die drei Zeichen dieses Typus sind allesamt nicht durch Tiere dargestellt und die Handlungsweisen entsprechen am ehesten der Natur des Menschen, denn es ist dem instinktiven Handeln am entferntesten. Das Denken ist die größte Gabe des Menschen.

Diese Menschen möchten gern alle Erfahrungen in das Raster bringen, das sie sich von der Welt aufgrund ihrer Erfahrungen geschaffen haben. Da der Denker versucht, sein ganzes Leben mit seinem Verstand zu meistern, entgehen ihm aber auch andere wichtige Dinge. Oft hat er keinen Zugang zu seinen Gefühlen und scheitert zwischenmenschlich. Fragt man einen Luft-Menschen über seine Gefühle bezüglich einer Sache, wird dieser vermutlich immer den Verstand sprechen lassen.

Wasser: Der Fühlende

Für diese Menschen ist nichts so wichtig wie zwischenmenschliche Beziehungen und Werte. Um Freundschaften aufrechtzuerhalten, würden sie alles tun. Wassertypen sind impulsiv und reagieren oft einfach, ohne die genauen Gründe hierfür benennen zu können. Oft liegt es daran, dass sie sie selbst nicht kennen. Darum sind sie auch schwer berechenbar, sie reagieren spontan ihren Empfindungen entspechend. Sie besitzen Mitgefühl und sind zu tiefen Gefühlen fähig und dazu, die Bedürfnisse anderer instinktiv zu verstehen. Viele Menschen dieses Typus verstecken ihren weichen Kern durch eine harte Schale. Die negativen Eigenschaften sind: Schwarzmalerei, triefende Sentimentalität, Wankelmut und Prinzipienlosigkeit.

Der Wassertypus lebt in seiner eigenen kleinen Welt und erlebt darum in Beziehungen oft Niederlagen.

Erde: Der Empfindende

Diese Menschen erleben ihre Welt mittels ihrer Sinne. Erde-Menschen glauben nur, was sie sehen, was sich erfahren lässt. Sie können aus einer Flut von Reizen eine Ordnung herstellen, sie überprüfen und sich so Stück für Stück durch die Realität arbeiten. Dieser Typ Mensch lebt von Fakten, was auf den ersten Blick nicht schlecht erscheint, doch übersieht er gern deren Zusammenhang. Er ist nicht fähig, seine Emotionen zu leben, ähnlich dem Lufttypus. So wirkt er auch in jungen Jahren oft schon alt und beherrscht. Durch das Fehlen dieses Aspektes fühlt er sich oft zu Menschen hingezogen, die die fühlende oder spiritistische Seite sehr intensiv leben, obwohl sie ihm gleichzeitig nicht geheuer sind.

Feuer: Der Intuitive

Die Intuition ist ein unbewusster Prozess und darum so schwer zu erfassen – für die Betroffenen ist das Versehen ihrer eigenen Handlungen wohl oft am verwirrendsten. Man kann sagen, dass die Intuition versucht, ein Höchstmaß an Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Das heißt, diese Menschen stellen – oft eben unterbewusst – Verbindungen zwischen den unterschiedlichsten Tatsachen her. Sie nehmen feine Schwingungen wahr und verstehen diese zu deuten, lange bevor sich ein konkretes Bild abzeichnet. Diese Menschen sind wie Kinder und erfahren ihre Welt spielerisch. Sie leben in ihrer Phantasie und verlieren sich in Tagträumen. So reagieren sie oft übertrieben, weil sie in ihrem Leben “das große Theater” brauchen. Eine Beziehung mit solchen Menschen ist sehr schwer, denn niemand kann auf Dauer dieses Pendeln zwischen gefühlsmäßigen Extremen ertragen – außer einem anderen Feuerzeichen.

Bildquellen

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